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Elia weckt den Toten auf

Pastor Hal Mayer

(the above message can be downloaded by clicking the down arrow in the top right corner)

Liebe Freunde,

Willkommen bei Keep the Faith Ministry. Danke, dass ihr heute bei unserem Studium über das Leben Elias und seinen Einfluss zu seinen Lebzeiten wieder mit dabei seid. Als der dritte Elia haben wir eine wunderbare, doch herausfordernde Aufgabe zu tun. Wer Gottes Gesetz folgt wird ein kraftvoller Zeuge sein gegen die stets gottlosere und rebellischere Welt.

Doch bevor wir unser Studium beginnen möchte ich euch noch mitteilen, dass wir noch einige freie Plätze für Freiwillige haben, die im Januar (und vielleicht noch etwas länger) bei den Renovierungen der Behandlungsräume im Highwood Gesundheitszentrum in Victoria, Australien, mithelfen möchten. Falls ihr gerne mithelfen oder mehr darüber erfahren möchtet, kontaktiert mich dann per Email oder über unsere Website, oder ruft uns an unter +1-540-672-3553. Ich werde die meiste Zeit über auch in Australien sein, kommt doch mit und helft uns.

Ich möchte euch auch noch einmal an die prophetischen Kurznachrichten auf unserer Webseite erinnern (nur Englisch). Aufgrund von Platzmangel können wir viele davon nicht mit auf die CD aufnehmen. Wir versuchen, einmal wöchentlich neue Kurznachrichten auf die Webseite zu stellen. Wenn ihr sorgfältig darauf achtet könnt ihr sehen, dass wir uns dem Ende der Zeit nähern, denn diese Kurznachrichten verfolgen die Erfüllung der Prophezeiungen.

Das Jahr 2013 nähert sich seinem Ende und es ist mein Gebet, dass Gottes Segnungen euch begleitet haben und ihr täglich im Glauben gewachsen seid. Mit dem Beginn des neuen Jahres wollen wir uns der täglichen Nachfolge Christi erneut weiehn, um sein Gesetz auszuleben und sein Wort mit anderen zu teilen.

Ahab war der letzte von sieben Königen, die Israel stets mehr zugrunde richteten. Ein jeder setzte das Werk dort fort, wo der vorige aufgehört hatte, und trieb den Abfall und die Rebellion noch weiter. Dieser Grundsatz trifft auch auf das Ende der Zeit zu. In unserer Zeit tun die Führungspersonen genau das Gleiche, ungeachtet ihrer politischen Couleur.

Denkt einmal darüber nach. Wir haben stets mehr Führungspersonen in den westlichen wirtschaftstarken Ländern, die die sozialen und moralischen Grundsätze kompromittieren, die Gott zu ihrem Wohlbefinden und Schutz gegeben hat. Wie zur Zeit Elias untergräbt auch heute jede nachfolgende Generation von Führungspersonen stets mehr die Verfassungen und Gesetze, die das Land stark gemacht haben. Stets mehr geben sie dem Druck von Gruppen nach, die Begriffe wie Ehe, den Sinn des Lebens, den Genuss von Modedrogen und viele andere Dinge neu definieren wollen.

Und die Kirchen bleiben nicht weit zurück. Tatsächlich scheinen die Kirchenführer sich stets mehr abwärts zu bewegen, je liberaler ein Land wird und entschlossen einen gottlosen Kurs einschlägt. Die Kirchen scheinen durchdrungen zu sein von der Weltlichkeit der Gesellschaft, in der sie leben. Und je mehr Kompromisse die Kirchen eingehen, desto mehr wird die Gesellschaft nach unten gezogen.

Bevor wir fortfahren wollen wir jedoch Gott um Führung und Verständnis während unseres Bibelstudiums bitten. Lasst uns wenn möglich das Haupt zum Gebet beugen: Unser Vater im Himmel, Danke für deine Weisheit und Liebe, die wir heute so sehr benötigen, damit wir unsere Zeit verstehen können. Danke, dass du deinen Sohn gesandt hast, um für uns am Kreuz zu sterben. Welch kostbare Gelegenheit, Erlösung zu finden und mit Gott zu wandeln. Mögen wir in diesem Zeitalter der Rebellion tiefen, aufrichtigen Kummer für die Sünden des Volks und der Nation verspüren. Möge uns die Erlösung der Menschen in diesem Zeitalter des Abfalls wie einst Elia tief am Herzen liegen. Mögen wir in diesem Zeitalter der Gesetzlosigkeit die Kraft finden, lebendige Zeugen für die Anbetung des wahren Gottes und den Gehorsam gegenüber seinem Gesetz zu sein. Hilf uns bei unserem Studium heute bitte, Gottes Absicht mit seinem Volk der letzten Tage zu verstehen. Im Namen Jesu, Amen.

Stets schneller geht es auf der Abwärtsspirale nach unten – wie zur Zeit Ahabs. So übernehmen z.B. immer mehr Länder Gesetze, die gleichgeschlechtliche Ehen genehmigen. Diese Angelegenheit hat einen Punkt erreicht, an dem es beinahe unmöglich ist, dem Druck zu Kompromissen zu widerstehen und das Land Gott gegenüber in Gefahr zu setzen. Außerdem bemühen sich die Länder, die in der Gesellschaft weit verbreiteten Straßendrogen zu legalisieren. Sie versuchen das Glücksspiel, Prostitution und allerlei Pläne, um das Bild Gottes im Menschen zu entstellen, zu legalisieren. Überall gibt es Verbrechen und Mord. Ich bin entsetzt, wenn ich über die schrecklichen Verbrechen gottloser Menschen lese. Es scheint als lebten wir in der Zeit, in der sich die Prophezeiung Henochs erfüllt, über die der Apostel Judas in seinem Brief in Versen 14-16 schrieb:

„Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben. Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden und ihr Mund redet stolze Worte, und im ihres Nutzens willen schmeicheln sie den Leuten.

Freunde, schlagt mit mir gemeinsam Amos 8,11 auf. Hören wir auf die Worte dieses bedeutsamen Prophets: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott der Herr, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu hören.“

Der Prophet verwendet hier das Symbol einer Hungersnot um zu beschreiben, was es bedeutet, das Wort des Herrn nicht zu haben. Wenn ein Land oder eine Kirche sich vom Wort des Herrn abwendet, befinden sie sich in ernsten Schwierigkeiten. Dieser Text bezieht sich auf die Endzeit, in der wir leben. Besteht wirklich eine Hungersnot nach dem Wort des Herrn? Gibt es eine geistliche Dürre unter jenen, die Gottes Volk zu sein vorgeben? Denkt daran, eine geistliche Dürre wird nur schwerlich von den Kirchengliedern erkannt. Sie sind der Meinung, alles sei in Ordnung, wobei dies tatsächlich nicht der Fall ist.

Bedenkt, dass es in der Endzeit das gleiche Problem geben wird, dem Elia seinerzeit begegnen musste. Die Rebellion der Könige Israels, des Nordreiches, insbesondere Ahabs und Isebels, bekümmerte den Geist Gottes. Dadurch befand sich das Land in einer geistlichen Hungersnot, wodurch der Sünde in jeglicher Form Eingang geboten wurde. Daher führte Gott eine Hungersnot nach Brot und Wasser herbei, um die geistliche Hungersnot nach dem Wort Gottes zu veranschaulichen.

Als Elia dann auftrat, befand sich die Nation in völliger Ablehnung der Grundsätze des Himmels. Ahab und Isebel hatten Gott den Rücken zugewandt und an vielen Orten Altäre für Baal und Astarte aufgerichtet. Sie hatten die wahre Anbetung Jehovas unterdrückt und deren Ausübung verboten. Sie hatten das Volk unter Druck gesetzt, den Gott ihrer Väter zu verlassen und Baal zu folgen. Sie hatten jene verfolgt, die Gottes Gesetz und seine wahre Anbetung verteidigten.

Sie waren entschlossen, die verhasste Sekte derer, die Gottes Gesetz hielten, auszurotten. Schon lange zuvor waren die Priester und Leviten aus ihren Ämtern enthoben worden. Sie wussten, dass sie ohne die Unterstützung durch Zehnten und Opfergaben nicht in Israel überleben konnten, daher verließen sie ihre Grundstücke, Häuser und Besitztümer und zogen ins Südreich Juda, wo sie weiterhin für den Herrn wirken konnten.

Ahab und Isebel unternahmen nun Schritte, um jeglichen Widerstand gegen ihre Pläne zu vernichten. Heute gibt es bestimmte Gruppierungen, die genau das Gleiche erreichen wollen. So gibt es z.B. Menschen, die entschlossen sind, den homosexuellen Lebensstil zu normalisieren. Sie möchten auch die Redefreiheit einschränken, damit niemand mehr offen gegen ihren Lebensstil oder ihre Absichten sprechen kann. Sie fordern Gesetze, nach denen dieser Lebensstil in den Schulen an Kinder unterrichtet wird. Einige Länder haben bereits Gesetze, nach denen Menschen kriminalisiert werden, die die biblische Wahrheit über Gottes Ansicht eines homosexuellen Lebensstils vertreten.

Ahab und Isebel waren sehr liberal und verlangten nach all dem, das Gott für die Gesellschaft verboten hatte. Sie taten alles, was sie konnten, um das Volk davon abzuhalten, seinen Verpflichtungen gegenüber Gott nachzukommen. Sie verfolgten Gottes Bibelarbeiter, die als Propheten des Herrn bekannt waren. Sie schufen eine Gesellschaft, die für alle, die gegen ihre Lasterhaftigkeit protestierten, sehr gefährlich war. Sie errichteten ein Überwachungssystem, um diese Verräter zu finden. Und hatten sie sie gefunden, so wurden sie für ihren sogenannten „Verrat“ hingerichtet. Die Lage war so schlecht, dass die Propheten des Herrn sich in einer Höhle verstecken mussten.

Gottes Volk hat immer Zuflucht und Trost in der Wildnis gefunden. Die natürliche Umgebung bildet auch eine gute Charakterschule. So stammte Elia aus der Bergregion Gileads. Seine Ausbildung in der Natur war vollkommen dazu geeignet, dass er Gott verstehen könnte. Hätte er in Samaria gelebt, wäre er von der vorherrschenden Gesellschaftsströmung beeinflusst worden.

Auch Johannes der Täufer war ein Mann der Wüste. Er kannte Gott durch die Natur – diese Erkenntnis hätte er nie in Jerusalem oder einer der anderen Städte Israels und Judas erlangen können. Die gleichen Grundsätze gelten heute für diejenigen, die den dritten Elia ausmachen werden. Diejenigen, die die größten Gelegenheiten haben, Gott zu kennen und seine Freunde zu werden, leben in ländlichen Gegenden mitten in der Natur – Gottes zweitem Lehrbuch.

Und wer ist der dritte Elia? Es sind die heutigen Botschafter Gottes, die ein klares Zeugnis und den Rat des treuen Zeugen verkündigen. Siehe Offenbarung 3,14. Der erste Elia musste dem nahezu alles umfassenden Abfall entgegentreten und die ware Anbetung Gottes im Land widerherstellen. Der zweite Elia – Johannes der Täufer – bereitete den Weg für das erste Kommen des Messias durch eine Botschaft der Erweckung und Reformation inmitten des vorherrschenden Abfalls. Auch er drängte das Volk und die Gemeinde dazu, den wahren Glauben in Vorbereitung auf das Kommen des Messias widerherzustellen.

Der dritte Elia hat die gleiche Aufgabe wie seine zwei Vorgänger. Die Menschen des dritten Elias tragen sowohl die Verantwortung, dem Abfall entgegenzutreten, als auch die wahre Anbetung Gottes in den Ländern widerherzustellen. Sie werden Gottes wahren Sabbat trotz der nahezu allumfassenden Missachtung desselben in Ehren halten. Der heilige Sabbat des siebenten Tages wurde von den meisten Menschen mit Füßen getreten. Gottes Gesetz bedeutet ihnen nicht viel. Und doch sann König David seinerzeits den ganzen Tag lang darüber nach. Er sagte: „Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag.“ Psalm 119,97.

Elias Liebe für das Gesetz Gottes trieb ihn unter der Salbung des Heiligen Geistes, der seine Persönlichkeit und seinen Charakter bewegte, dazu, Dinge zu tun, die sonst niemand tun wollte. Doch dies kostete einen Preis. Er war für einige Zeit von der Gesellschaft ausgeschlossen und befand sich am Bach Krit. Denkt ihr, er beklagte sich über die Einsamkeit? Ich denke nicht. Er hatte Gemeinschaft mit Gott. Er betete und dachte über Gottes Absicht mit seinem Volk nach. Er bat ihn um eine Erweckung des wahren Gottesdienstes und eine Geistesänderung in der Regierung und den von ihr erlassenen unterdrückerischen Gesetzen.

Als die Hungersnot stets ärger wurde und der Bach Krit austrocknete, wurde Elia in die zidonische Stadt Zarpat gesandt. Dort traf er auf einen verzweifelten und in Armut und Not versunkenen Haushalt, deren Glieder dem Tod nahe waren. Die Witwe hatte die Hoffnung aufgegeben, doch Gott griff auf wunderbare Weise ein und so wurde ihre kümmerliche Speise ein tragender Nahrungsvorrat für ihren Haushalt. Elia, die Witwe und deren Sohn überlebten, während viele andere den Hungertod erlitten. Meint ihr, dies wird auch in den letzten Tagen geschehen? Ich denke, dies ist unausweichlich. So wie sich die Dinge heutzutage entwickeln, werden die Konsequenzen nicht lange ausbleiben.

Doch wie einst Elia wird Gottes Volk am Leben erhalten werden. Gottes Diät für seinen treuen Propheten in diesem kleinen Heim war einfach, aber gesund. Es war eine vegetarische, ja, sogar vegane Ernährung. Als Elia noch am Bach Krit war, brachten ihm die Raben Brot und Fleisch. Dort, zu Anfang seines Dienstes, aß er noch keine vegetarische, pflanzliche Ernährung. Doch je mehr er sich der Konfrontation mit dem Abfall näherte, desto einfacher gestaltete sich sein Leben. Ungezweifelt sorgte die pflanzliche Ernährung für einen klaren, scharfen Verstand. Gott versuchte, Elia zu lehren. Und heute lehrt er uns durch Elias Erfahrung, wie wir uns auf eine ähnliche Krise vorbereiten können, die bald über den wahren Gottesdienst kommt. Unsere Essgewohnheiten müssen einfacher und reiner sein. Lassen wir die Fleischgerichte fort und stellen uns um auf eine pflanzliche Ernährung. Elia ist darin ein Vorbild für uns.

Stellt euch vor, ein ganzes Jahr lang täglich mit Elia am Tisch zu sitzen. Ob die Witwe dies als Vorrecht betrachtete? Während Israels König und sein Gefolge Elia suchten, um ihn zu töten, lernte die zidonische Witwe, eine Einwohnerin von Isebels Heimatland, eifrig über den wahren Gott. Ich bin sicher, dass sie von Elia auch über das Gebet lernte, denn Elia war ein Mann des Gebets. Gewiss lehrte er sie Beten. Welch ein Segen muss es gewesen sein, sich in solch guter Gesellschaft zu befinden.

Uns aber wird das Vorrecht gegeben, mit Christus selbst, der besten Gesellschaft, zu speisen. Er sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Offenbarung 3,20. Wenn wir Gottes Wort ehrfürchtig öffen, klopft Christus an unsere Herzenstür. Lassen wir ihn herein, so wird er uns auf die Höhen der Erde führen und uns speisen mit dem Erbe Jakobs. Jesaja 58,14. Während wir ihn ehren, indem wir sein Gesetz heilig halten, wird er uns mit den Reichtümern seiner Gnade erfüllen. Dies wird uns völlig verändern.

Oh Freunde, möchtet ihr diese Erfahrung nicht haben? Ich schon. Ich möchte nicht weltlich, sondern mit Christus leben. Ich möchte, dass sein Wort mich mit reichhaltiger Speise für meinen Geist und mein Herz erfüllt. Wir leben in einer Zeit der Weltgeschichte, in der die Länder sich gegenseitig und gar ihre eigenen Bürger ausspionieren und ungeheure Mengen an digitalen Daten über sie sammeln, um so ein gewaltiges Überwachungssystem zu schaffen, dass ihre Aktivitäten und Gesellschaft nachverfolgt. So dringen sie auf unerhörte Weise in ihr Leben ein. Dies ist von großer Bedeutsamkeit. Im Wesentlichen werden dadurch die mittelalterlichen Grundsätze der römischen Kirche, die damals über die Welt herrschte, neu aufgerichtet.

Die Bibel sagt uns, dass sie sich durch diese kostenspielige Infrastruktur darauf vorbereiten, gegen das Lamm zu kämpfen. Lesen wir Offenbarung 17,12-15: „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.“

Bei all dem geht es um Kontrolle und darum, die Länder dazu zu zwingen, eine irdische und von Satan selbst aktivierte Macht anzubeten und zu verehren. Die letzte Krise über falsche Anbetung wird der Zeit Ahabs und Isebels ähneln. Es wird heftig zugehen! Gottes Volk wird unter die Herrschaft von Ländern und Politikern gebracht werden, deren vorrangige Absicht es ist, sie zur Ausübung eines durch Gottes Gesetz verbotenen Glaubens zu zwingen.

Über die religiös-römische Macht lesen wir in Offenbarung 13,7: „Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.“

Hier wird von einer globalen Religion gesprochen. Sie ist unterdrückerischer Art und Gottes Volk muss sich verbergen, möchte es dem Herrn treu bleiben – ebenso wie die Propheten des Herrn zur Zeit Elias.

Doch hören wir, was Gott für sein Volk tun wird. Wenn seine Gerichte auf die rebellischen, gottlosen Nationen der Erde ausgegossen werden, wird er seine Treuen beschützen. Ich lese Jesaja 26,20-21:

„Geh hin, mein Volk, in deine Kammer und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe. Denn siehe, der Herr wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind.“

Die Nationen und die Kirchen werden alles ihnen Mögliche tun, um Gottes treue Heerschar – den dritten Elia – daran zu hindern, die letzte Warnung zu verkündigen, Babylon zu verlassen (Offenbarung 18,4), sich Gott zuzuwenden und seinen heiligen Sabbat und das Gesetz der Zehn Gebote zu halten. Obwohl sie unterdrückt und einige von ihnen gar für ihren Glauben getötet werden, wird Gott sie schließlich doch verbergen und sie vor seinen Gerichten schützen.

Diese Länder haben bereits die nötige Spionage und andere Mittel eingeführt, um die völlige Überwachung zu erreichen, mit der sie schließlich Gottes treues Volks ausrotten können. All die Überwachung, all die Kameras und die Ausrüstung, um diese Organisation zu leiten und die Daten zu verarbeiten, geschieht auf Kosten der überwachten Bürger. Sie errichten das kostenspieligste und unterdrückendste Regime der Geschichte. Hitler und seine SS-Truppen wären stolz auf ein solches System gewesen. Wenn es schließlich eingesetzt wird, um Gottes Volk von seinem Werk abzuhalten, müssen wir uns unter Gottes Schutz befinden.

Eine Führungsperson macht dort weiter, vor die vorige aufgehört hat. Einer untergräbt die Verfassung und die Menschenrechte auf eine Weise, der nächste macht es auf eine andere Weise. So untergrub z.B. Präsident W. Bush die Verfassung der USA durch Folter in Geheimgefängnissen, unbestimmte Haft, Strafgericht statt dem Geschworenengericht usw. Und all das geschah namens des Kampfes gegen den Terror. Auch beging er Taten gegen US-Bürger, welche die Verfassung besonders verletzen. Alle diese Dinge waren übrigens Bestandteile der mittelalterlichen Inquisition. In anderen Worten richtete Präsident Bush die alten Methoden der Ungerechtigkeit wieder auf, vor denen die US-Verfassung eigentlich schützen sollte.

Präsident Obama untergräbt die US-Verfassung jetzt auf eine andere Weise.Er ist besonders mit der Vermögensumverteilung und dem Austilgen der Mittelklasse aus der Gesellschaft beschäftigt, die ein Bollwerk gegen Gewaltherrschaft war. Dadurch bereitet er einem mächtigen Leiter den Weg, der die Rolle des starken Mannes übernehmen wird. Durch das neue Gesetz für Gesundheitsvorsorge legt er auch die Grundlagen für den letzten Angriff auf die Religionsfreiheit, dann darin werden Unternehmen zu Dingen aufgefordert, die einige Unternehmer ihrem Gewissen nach nicht tun können. So schließen sie entweder ihr Unternehmen oder lassen ihre Angstellten nur in Teilzeit arbeiten, damit sie nicht für Dinge zahlen müssen, die ihr Glaube ihnen nicht erlaubt.

Das neue Gesetz für Gesundheitsvorsorge verletzt die Verfassung, da gläubige Menschen es übertreten müssen, wollen sie ihren Gewissensüberzeugungen treu bleiben. Klingt dies nicht bekannt? Wird eine Zeit kommen, in der wir den Gesetzen des Landes ungehorsam sein müssen, um Gott treu bleiben zu können? Ist der Angriff auf religiöse Angelegenheit erst einmal gefestigt, wird er sich auf andere Dinge ausbreiten – einschließlich der Sonntagsheiligung und anderer religiösen Angelegenheiten.

Was der nächste Präsident tun wird ist noch ungewiss, doch ungeachtet seiner Partei wird er diesen Vorgang weiter vorantreiben. Dies scheint auf unzusammenhängende Weise zu geschehen. Jeder Vorfall, der die Verfassung verletzt, scheint nicht mit den anderen zusammenzuhängen. Doch so wird durch die verschiedenen politischen Parteien, die Amerika leiten, schrittweise eine neue soziale Ordnung gebaut. Die meisten Menschen sind sich dessen kaum bewusst. Schließlich werden alle Einzelteile zusammengefügt und wir werden eines Tages aufwachen und erkennen, dass uns unsere Rechte und Freiheiten genommen wurden und wir in einem totalen Überwachungsstaat leben, der die Macht hat, seine Gesetze und Erlässe in unterdrückerischer Weise dem Volk aufzuzwingen.

Sind wir in Christus, brauchen wir die Neue Weltordnung nicht zu fürchten. Andere sind schon vor uns durch solche Umstände gegangen. Sie haben gelitten und selbst ihr Leben um ihres Gewissens willen gegeben. Selbst heute gibt es derartige Nationen. Amerika und die Länder des Britischen Staatenbundes und der entwickelten Welt wurden auf ganz anderen Grundsätzen gegründet – auf dem Grundsatz der Freiheit. Sie wurden auf einem legalen Rahmenwerk gegründet, welches derartige Entwicklungen, wie wir sie heutzutage sehen, verhindern sollte. Letztendlich aber werden diese Länder einer globalen Religion unterliegen, wie es die Bibel vorhersagt.

Die Engel halten die Winde des Kampfes, bis alle Einzelheiten geregelt und geprüft sind, bis die Fehler ausgemerzt und alle Lücken verschlossen sind. Dann wird eine gewaltige Krise über die ganze Welt kommen, dass „die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht.“ Wenn dies geschieht, werden alle Schutzvorrichtungen der Freiheit, die zuvor schrittweise zersetzt wurden, zur Seite gestoßen und Gottes Volk wird in den Schmelztiegel der Krise geworfen. Wie einst Elia wird man es beschuldigen, Israel ins Unglück zu bringen. Sie werden beschuldigt, die Ursache der Katastrophen und des Unheils zu sein, unter denen besonders die Städte leiden werden.

Doch sind wir in Christus, fürchten wir uns vor diesen Dingen nicht, sondern verstehen sie deutlich und können dadurch anderen helfen, aus Satans Fängen freizukommen. Der dritte Elia wird eine Überzeugung und ein Pflichtbewusstsein gegenüber dem Gott des Himmels, dem Gott Elias haben.

Dies ist die wahre Bedeutung des dritten Elias. Wie einst der Prophet werden auch sie zornigen Herrschern und zu Rebellion entschlossenen Kirchen gegenübertreten. Sie werden den Gesetzen des nationalen und globalen Abfalls gegenübertreten und den wahren Sabbat verkündigen, den seit der Schöpfung in Gottes Gesetz verankerten Ruhetag. Sie werden wie Elia hungrigen Seelen die Bibel öffnen und ihnen den Willen Gottes kundtun.

Oh Freunde, lasst uns daran teilhaben. Euer ewiges Schicksal hängt von euren heutigen Entscheidungen ab. Lasst uns daher für Jesus leben und Gottes Wort lieben lernen. Lasst uns eifrig für sein Gesetz eintreten und diese wundersamen Grundsätze seines Reiches aufrechterhalten. Wir wollen uns vorbereiten, um der dritte Elia zu sein.

Kommen wir nun zurück zu unserer Geschichte über Elia, um mehr über das Leben in einer völlig überwachten Gesellschaft und Gottes Plan mit seinem treuen Volk in dieser Zeit zu lernen.

Nachdem Elia eine lange Zeit im Heim der Witwe gelebt hatte, legte Gott der Witwe den schwersten Glaubenstest auf. Und wie sie damit kämpfte! Gott rettete sie und ihren Sohn während der Hungersnot, nun aber erkrankte ihr Sohn und starb rasch und unerwartet.

1 Könige 17,17-18 “Aber nach diesen Ereignissen wurde der Sohn der Frau, der Hauswirtin, krank, und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Lebensodem mehr in ihm blieb. Und sie sprach zu Elia: Du Mann Gottes, was habe ich mit dir zu tun? Du bist zu mir hergekommen, damit an meine Schuld gedacht werde und mein Sohn sterbe!“

Diese Prüfung konnte sie kaum ertragen. Zuvor hatte sie bereits ihren Mann und ihre finanzielle Sicherheit verloren, jetzt verlor sie noch das Einzige, was ihr geblieben war. Es war ihr einziger Sohn, ihr Trost in ihrer Einsamkeit. Sie fragt sich, ob eine begangene Sünde oder die Sünden ihrer Vergangenheit, als sie noch Baal anbetete, Ursache ihres Kummers seien. Sie hatte dem Propheten große Gastfreundschaft erwiesen. Wie konnte sie mit diesem schrecklichen Schicksalsschlag, dem Tod ihres Sohnes, dafür belohnt werden?

Denkt einen Augenblick darüber nach. Was meint ihr, war Gottes Absicht darin? Es ist wichtig zu verstehen, dass Gott es zulässt, dass uns unsere kostbarsten Dinge genommen werden, damit wir lernen, uns an ihn zu wenden. Ihr Glaube war nicht so stark, wie er sein konnte. Ihre Erfahrung war noch nicht so tief, wie sie sein konnte. Manchmal lässt Gott Schmerz zu, um uns die Augen dafür zu öffnen, wie sehr wir einen anderen Menschen an Gottes Platz gestellt haben.

Gott segnet, um unseren Glauben zu stärken. Doch auch nachteilige Umstände können Segnungen sein. Widrigkeiten helfen uns, uns in ernsterem Gebet an ihn zu wenden und unser Leben zu überdenken um Dinge zu erkennen, die nicht in Übereinstimmung mit seinem Wort sind. In Schmerz und Leid aber öffnet Gott uns ein Himmelsfenster, an dem wir uns sonst nicht freuen könnten. Meine Freunde, in dieser Welt müssen wir uns ungeachtet unserer Umstände freuen, sei es in zeitlichem, irdischen Wohlstand oder in Armut, Schmerz und Kummer.

Ihr Sohn war der einzige Trost der Witwe in ihrem Witwenstand. Er war ihr einziger Sohn. Die arme Frau hatte den Hungertod für ihren Sohn erwartet – ein viel schlimmeres Schicksal als der Tod durch Krankheit. Doch war er durch Elias unerwartete Ankunft wundersam gerettet worden. Nun überwältigte der Tod ihres Sohnes sie mit Kummer, weil er so unnötig erschien. Hatte sie die empfangenen Segnungen vergessen, die geschehenen Wunder, die noch stets geschahen? Wie leicht vergessen wir inmitten von schrecklichen Prüfungen, was Gott für uns getan hat. Wie schnell beschuldigen wir Gott dafür, wenn es nicht gut mit uns läuft. Dabei ist es oft Gott, der sowohl den Segen des Wohlstands als auch den Segen der Widrigkeit bringt.

Diese Frau erwartete Gutes von Gott. Schließlich hatte sie sich um einen großen Propheten des Herrn gekümmert. Möglicherweise wusch sie seine Wäsche, putzte sein Zimmer und bereitete ihm jeden Morgen Brot zu. Sie versorgte ihn und hatte guten Grund zur Annahme, vor Harm und Schaden bewahrt zu bleiben. Und doch verlor sie ihr Kind! Stellt euch den Schock und die Enttäuschung vor. Würde sie sich jetzt gegen Gott wenden?

Diese unerwartete, plötzliche Prüfung ließ sie hitzig reden und mit Elia streiten: „Du Mann Gottes, was habe ich mit dir zu tun?“ „Habe ich mich nicht um dich gekümmert und dich versorgt, dir einen Platz in meinem Haus gegeben? Habe ich deine Anweisungen und die Anweisungen deines Gottes nicht befolgt?“ Seht ihr, wie sie sich fühlte? Eigentlich beschuldigt sie Elia und damit auch Elias Gott für den Tod ihres Sohnes. Elia war Gottes Repräsentant für sie und sie fürchtete, ihre Sünden seien so groß, dass selbst ihr Dienst in Gottes Werk ihr nicht die Strafe dafür ersparen könnte. Hatte sie eine Sünde begangen, für die sie nun den Preis zahlen musste? Oft denken Menschen so, wenn sie durch Prüfungen gehen. Sie denken, Gott strafe sie für eine große Sünde in ihrem Leben. Gott bringt uns durch Prüfungen zur Buße für unsere Sünden, doch ist dies nicht der einzige Grund für Prüfungen. Hiob erduldete schwere Prüfungen, hatte sich jedoch nicht gegen Gott vergangen.

In ihrem äußersten Kummer griff die Witwe nach jeder erdenklichen Erklärung für die tödliche Krankheit. Sie schien die Segnungen und Gnadenerweise Gottes ihr gegenüber vergessen zu haben und ihr Glaube wurde schwer geprüft. Doch handelte es sich um mehr als nur eine Glaubensprüfung. Denken wir einmal über diesen schrecklichen Schicksalsschlag der Witwe nach.

Gott ging verborgene Wege mit dieser Frau. Er wollte ihr etwas über sich selbst zeigen, was sie nie verstehen könnte, würde sie nicht durch diese Prüfung gehen. Sie sollte nun in gewissem Sinn das Geheimnis der Trennung zwischen Gott und seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus verstehen, als dieser die Last der ganzen Welt in Gethsemane auf sich nahm. Er wollte dieser Frau etwas von dem Schmerz zeigen, den er selbst erlitt, als Christus alle Sünden, die je begangen wurden und noch begangen und bereut werden sollten, auf sich nahm. Den Trennungsschmerz zwischen Vater und Sohn, als Christus am Kreuz hing, hätte sie nie so völlig verstehen können, hätte sie nicht ihren eigenen einzigen Sohn verloren. Dadurch empfing sie einen flüchtigen Blick darauf.

Denkt darüber nach, Freunde. Elia konnte dieser Frau aus der heidnischen Nation von Zidon etwas zeigen, das er selbst seinem eigenen Volk Israel nicht zeigen konnte – einen Blick auf die Liebe Gottes für die verlorene Welt und insbesondere für jene, die wie sie “fern” waren.

Oh Freunde, Gott liebt euch. Er liebt eure Nachbar. Er liebt jene, die in ihrem Verständnis seiner Wahrheit „nahe“ sind, doch er liebt auch jene, die fern davon sind. Er sehnt sich danach, sie durch euch zu erreichen. Er sehnt sich danach, euch als den dritten Elia zu benutzen, um ihre Leiden zu beenden und ihnen Gottes Liebe und die Notwendigkeit der Buße und der Vorbereitung auf das Kommen des Herrn in den Wolken der Herrlichkeit verständlich zu machen.

Bevor ihr die Frau für ihre Reaktion Elia gegenüber tadelt, denkt daran, dass sie von Gott besonders geehrt worden war. Ihre Verbindung zu seinem Propheten und Gottes besondere Fürsorge in der täglichen Vermehrung des Mehls und des Öls für sie und ihren Sohn hätte ihr Herz unrechtmäßig erhöhen können. Sie hätte in ihrem Wohlstand stolz werden können, wo doch um sie herum ihr Volk verhungerte und starb. Diese Prüfung sorgte dafür, dass sie demütig und von Gott abhängig blieb.

Oft werden wir in dieser Welt sehr von unserem himmlischen Vater gesegnet, der so gut zu uns ist. Er offenbart sich uns täglich mit den himmlischen Segnungen. Wir brauchen nur unsere Augen zu öffnen und uns umzusehen. Dennoch sollten wir auch auf die zeitweisen Tadel und Züchtigungen der Vorsehung Gottes vorbereitet sein. Was uns stark und unveränderlich scheint, ist tatsächlich sehr zaghaft und vergänglich. Daher sollten wir uns an den guten Zeiten freuen, aber nicht vergessen, dass wir uns auch an den sog. „schlechten“ Zeiten freuen sollen, in denen Gottes Vorsehung einen anderen Weg einschlägt.

Wenn alles gut geht ist es leicht, stark und glücklich zu sein, wenn aber Bedrängnis uns trifft, erschrecken wir. Hiob 4,5. Doch gerade in Bedrängnis sollten wir mehr Vertrauen auf Gott setzen als in guten Zeiten. In der Bedrängnis soll unser Glaube noch tiefer in der Hand unseres Heilands ruhen. In der Bedrängnis müssen wir ernsthaft auf Gottes Vorsehung vertrauen. Und in der Bedrängnis müssen wir uns noch inniger an seiner Liebe freuen.

Elia war bekümmert wegen des Jungens und sein Herz brach angesichts der Tränen und des Kummers der Mutter. Auch er fühlte die Bedrängnis. Ihr Kummer berührte sie. Darin weist uns Elia auf Christus. Er spürt unseren Verlust.

Durch die Macht Gottes hatte Elia den jungen Mann und seine Mutter auf wundersame Weise mit Brot ernährt, doch dieses Brot konnte Krankheit und Tod nicht verhindern. Es war irdisches Brot. Nun sollte Gott durch Elia eine wichtige Lektion für alle Zeiten offenbaren – nämlich dass das menschliche Leben nicht so wichtig wie das geistliche Leben ist.

Den abgefallenen jüdischen Führern sagte Jesus seinerzeit: “Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.“ Johannes 6,49-51.

Ihr seht, Elia sollte über das Leben lehren, das nicht in irdischem Brot besteht. Das wichtigste Brot ist das geistliche Brot. Ein Mensch kann von dem geistlichen Brot essen und ewiges Leben haben. Dieses Brot ist das Wort Gottes, welches Christus ist, der vom Himmel herabkam, um als Stellvertreter der Menschen einen grausamen Tod zu sterben. Christus gab sein Fleisch, sein Leben, für das gefallene Menschengeschlecht. Durch das Verständnis seines Opfers am Kreuz nährt das himmlische Brot den Sünder und schenkt ihm das ewige Leben, wenn er sich dessen Macht unterwirft. Wenn wir Gottes Wort unter der Leitung des Heiligen Geistes studieren, nehmen wir dieses himmlische Manna zu uns. Dann haben wir Leben von oben. Und während wir unseren irdischen Charakter in Übereinstimmung mit Christi Charakter bilden, empfangen wir stets mehr Brot und Nahrung vom Himmel.

Irdische Krankheit und Tod sind nichts im Vergleich zu geistlicher Krankheit und Tod. Gott ließ dieses Kind starben, damit Elia dieser Frau das wahre Wunder zeigen konnte. Es ging nicht so sehr um das Wunder des irdischen Brotes, sondern vielmehr um das Wunder des Lebens in Gott. Gott benutzte Elia, um den Toten auf wunderbare Weise wieder zum Leben zu erwecken – ein treffendes Symbol für das Kreuz Christi.

1 Könige 17,19: “Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Schoß und ging hinauf ins Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett.“

Elia diskutierte das Problem nicht mit der Frau. Er verteidigte sich nicht, auch verteidigte er Gott nicht. Er hatte keine Antwort. Er vertraute Gott, doch war er tief berührt durch diese schreckliche Schicksalswendung. Er kann nichts sagen, weil er nichts zu sagen hat. Er kann sie nicht trösten, kann ihr nicht predigen. Er kann ihr nicht gut zureden. Manchmal liegen die Dinge so, meine Freunde. Manchmal gibt es nichts zu sagen. In der Gegenwart eines Menschen, der durch so viel Schmerz und Leid geht, kann man nur schweigen. Wie Elia kann man das Problem nur Gott vorlegen. Und wie oft vergessen wir, dass dort der Ort ist, an den wir uns in jeder Prüfung und jeder Not wenden können.

Hört auf folgende Aussage aus dem Buch Das Leben Jesu, S. 362: „Wir … dürfen in jeder Notlage von ihm Hilfe erbitten; denn ihm stehen unbegrenzte Mittel zu Verfügung.“ Diese Verheißung gilt euch ebenso wie sie Elia galt. Lernt sie auswendig. Schätzt sie. Widerholt sie immer wieder aufs Neue.

Elia forderte sie einfach auf, ihm ihren Sohn zu geben. Im Obergeschoss des Hauses hatte er ein eigenes Zimmer. Vielleicht befand es sich unter dem Dach, wie es bei Speichern oft der Fall ist. Auf diesem Speicher konnte er lange, lange Zeit verborgen bleiben ohne dass ihn spähende Augen erblicken würden. Ich frage mich, ob dieser Speicher bereits vorhanden war, als Elia ankam, oder ob er extra für ihn gebaut wurde, damit er Platz hätte. Wie dem auch sei, er war dem Propheten gewidmet und er war nicht nur sein Schlafraum, in dem er seine Habseligkeiten aufbewahrte. Dies war sein besonderer Ort des Gebets. Dies war sein Altar vor Gott.

Geschwister, habt auch ihr einen besonderen Ort in eurem Heim, der euer Altar vor Gott ist? Gibt es einen Ort, an dem ihr im Gebet vor Gott kommt und ihn um Führung bittet, und dass er euch Schmerzen und Kummer und Prüfungen nimmt? Freunde, dies ist sehr wichtig. Legt alle eure Sorgen eurem himmlischen Vater vor. Versucht nicht selbst, eure Probleme zu lösen. Ihr braucht seine Weisheit und Gnade in allem, insbesondere in allen Nöten.

Elia nahm ihn mit in sein eigenes Zimmer und legte ihn auf sein Bett. Dann flehte er Gott demütig um das Leben des Kindes an. Er bat, dass wieder Odem in den Körper des Kindes zurückkehre, damit es wieder leben möge.

Lauschen wir dem Gebet Elias in Vers 20: „Und [er] rief den Herrn an und sprach: Herr, mein Gott, tust du sogar der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so Böses an, dass du ihren Sohn tötest?“

Denkt nur, was Elia damit gegenüber Gott ausdrückte. „Sieh, was diese Frau für mich getan hat,“ betete er. „Sie hat mich versorgt, mich versteckt und vor spähenden Augen beschützt. Sie hat mich mit Brot und Wasser versorgt. Sie hat mich genährt und unterstützt und für all meine irdischen Bedürfnisse gesorgt. Hier bin ich als ihr Gast, weil du mich gesandt hast. Gewiss hast du all dies beachtet – und dennoch lässt du dieses Kind, ihren einzigen Sohn, sterben. Vielleicht hast du ihm sogar absichtlich das Leben genommen. Warum, mein Gott, hast du dieser Witwe das angetan, die doch ohnehin schon betrübt in ihrem Witwenstand ist? Du bist ein Gott der Witwen und der Bedrängten. Wie kannst du dieses schreckliche Leid über sie kommen lassen? Was werden andere Menschen denken? Diese Witwe ist meine beste Wohltäterin. Werden andere davon hören und sich fürchten, mich zu beherbegen, weil ich den Tod mit mir bringe, wohin ich auch gehe? Ganz Israel liegt im Sterben wegen des Wortes, das ich in deinem Auftrag zu Ahab sprechen sollte, um den Segen des Regens fernzuhalten. Und nun ist selbst diese Ausländerin in meiner Gegenwart mit dem Tod betroffen.“ Obwohl dies in der Bibel nicht wörtlich so widergegeben wird, sind nach einer sorgfältigen Textanalyse doch alle diese Gedanken in Elias Gebet enthalten.

Lesen wir nun den Rest des Gebets Elias, Vers 21: “Und er legte sich auf das Kind drei Mal und rief den Herrn an und sprach: Herr, mein Gott, lass doch die Seele dieses Kindes wieder in es zurückkehren!“

Warum legte sich Elia auf das Kind? Dies ist überaus symbolisch. Es ist als ob er zu zeigen versuchte, dass er seinen eigenen Odem und seine Wärme in das Kind geben wolle. Er zeigte, wie sehr er mit dem Kind verbunden war. Unter göttlicher Inspiration bedeckte er es symbolisch und flehte Gott um seine Auferweckung an. Dieses Symbol stellt Christus dar, der auf diese Erde kam, um der Menschheit wieder Leben einzublasen, einen Ausweg von der Sünde zu schaffen und die Auferweckung zum ewigen Leben zu bewirken.

Elias göttliche Eingebung, sich auf das Kind zu legen, war ein Zeichen dessen, was Gott durch seine Macht und Gnade tun würde, um tote Seelen wieder zu geistlichem Leben zu erwecken. Wären sie bereit, so würde der Heilige Geist über sie kommen, sie überschatten und Leben in ihnen bewirken. Wenn jene, die tot in ihren Übertretungen und Sünden sind, das Leben Gottes in ihre eigene Seele aufnehmen, so wird ihnen in Christus das ewige Leben geschenkt. Dies ist eine geistliche Wundertat Gottes!

Doch ist hierin noch mehr Symbolik enthalten. Elia bedeckte den Körper des Jungen mit seinem eigenen – Hand auf Hand, Fuß auf Fuß, Herz auf Herz. Geistlich gesprochen tat Jesus genau das Gleiche für uns, als er Mensch wurde. Er nahm unseren Körper, unsere Hände, unsere Füße, unser Herz. Er identifizierte sich vollständig mit uns und nahm teil an unserem Leiden und Kummer. Er starb sogar unseren Tod, damit wir ewiges Leben haben könnten. Symbolisch nahm auch Elia an der Erfahrung des Jungens teil, als er sich dreimal auf ihn legte, so wie auch Christus an der Erfahrung der Menschheit teilnahm. Denkt daran, Elia war nicht ein Mann vieler Worte. Er war ein Mann der Tat. Elias inspirierte Handlung illustriert die Fülle der Menschlichkeit Christi und seine Einheit mit der Menschheit.

Christus stand der Menschenfamilie so nahe, dass er sich auf dem Kreuz ausstreckte und unsere Strafe trug, damit wir dem ewigen Tod entkommen könnte. Hand auf Hand, Fuß auf Fuß, Herz auf Herz nahm er unseren Platz auf dem grausamen Kreuz ein. Er trug unsere Strafe, damit wir geistlich von Kopf bis Fuß erneuert werden könnten. Sein Herz brach, damit unsere Herzen geheilt werden könnten. Dank seines Opfers, mit dem er auf sich nahm, was rechtmäßig uns zustand, können wir nun empfangen, was rechtmäßig ihm zusteht.

Hört folgendes wunderbares Zitat aus dem Review and Herald vom 21. März 1893: “Der Erlöser der Welt wurde behandelt, wie wire s verdient hätten, damit wir behandelt werden, wie er es verdient hätte. Er kam in unsere Welt und nahm unsere Sünden auf seine eigene göttliche Seele, damit wir seine Gerechtigkeit zugerechnet empfangen können. Er wurde für unsere Sünden, an denen er keinen Teil hatte, verurteilt, damit wir durch seine Gerechtigkeit, an der wir keinen Teil haben, gerechtfertigt werden können. Der Erlöser der Welt gab sich selbst für uns. Wer war er? – Die Majestät des Himmels, die ihr Blut auf dem Altar der Gerechtigkeit für die Sünden der schuldigen Menschheit vergoss.“

Doch es gibt noch mehr in der Geschichte. Elia, ein Mann des Gebets, flehte Gott an, dem jungen Mann sein Leben zurückzugeben. Elia flehte Gott um seine Auferweckung an. Meint ihr, auch wir sollten als dritter Elia Gott anflehen, unser Leben, unsere Heime, unsere Schulen, unsere Nachbarschaften, unsere Gemeinden durch seinen Geist zu erwecken? Gott möchte, dass wir ihn im Gebet um verlorene Seelen anflehen. Wenn wir diese Erfahrung nicht haben, wie kann er dann wirken? Wenn wir dies aber tun, wird er wirken, um sie wieder ins Leben zu rufen. Oh Freunde, dies ist eure Aufgabe, dies ist meine Aufgabe. Wir sollen die Verlorenen suchen und mit Gott ringen, sie durch seinen Heiligen Geist anzurühren, wie auch Elia mit Gott um die Auferweckung jenes lieben Kindes rang. Freunde, wir müssen Männer und Frauen des ernsten Gebets werden, sonst können wir kein Teil des dritten Elias sein.

Gott behandelte diese Witwe nicht so, wie sie es verdiente. Stattdessen zeigte er ihr seine Liebe durch diese tiefe Lektion des Verlusts und der Wiederherstellung. Er gab ihr den Verlust seines eigenen Sohnes durch den Kreuzestod bekannt. Wir wissen nicht, ob sie die Lektion vollständig verstand, doch können auch wir von Elia lernen. Meint ihr, Gott führt auch uns durch Schmerz, Kummer und Verlust, um für uns das Gleiche zu tun – um uns etwas über sich selbst zu lehren, damit wir an seinen Leiden teilhaben können? Wenn ihr Teil des dritten Elias seid, so werdet ihr dies erfahren.

Das hebräische Wort nephesh in diesem Text, was übersetzt “Seele” bedeutet, erscheint 700 Mal im Alten Testament und wurde auf viele verschiedene Weisen übersetzt. Kein einziges Mal aber erscheint das Wort nephesh in Verbindung mit der Vorstellung einer unsterblichen Einheit mit bewusster Existenz, doch ohne Körper. Dieses Wort in diesem Text als „Seele“ zu übersetzen ist irreführend. Vielmehr hätte es als „Leben“ übersetzt werden sollen, wie es in anderen Texten der Fall ist. So bittet Elia z.B. später den Herrn, ihm sein Leben bzw. sein nephesh zu nehmen (1 Könige 19,4). Hier wurde das Wort nephesh korrekt als „Leben“ übersetzt. „Leben“ ist das Wort, was viel mehr in Übereinstimmung mit Elias Bitte an Gott für das Kind ist. „Lass doch das Leben dieses Kindes in es zurückkehren.”

Elia legte sich dreimal auf das Kind und betete zu Gott. Er hatte Ausdauer. Und Gott beantwortet das ernste, anhaltende Gebet. Freunde, dies ist überaus wichtig zu verstehen. Manchmal beantwortet Gott unsere Gebete nicht sofort, weil er möchte, dass wir ernster sind und Ausdauer lernen. Dies ist wichtig, wenn wir unseren Glauben üben wollen. Wir müssen anhaltend im Gebet sein, wollen wir seine Macht empfangen. Wir müssen anhaltend im Gebet sein, wollen wir geistlichen Einfluss haben. Wir müssen anhaltend im Gebet sein, wollen wir das vollständige Werk des dritten Elias erfüllen.

Vers 23: “Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Obergemach ins Haus und gab es seiner Mutter und sprach: Sieh da, dein Sohn lebt!”

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde hier ein Toter zum Leben erweckt. Dies war nie zuvor in Israel geschehen. Doch es widerfuhr dieser phönizischen Frau, die die Anweisungen des Herrn treu befolgt hatte. Die Auferweckung ihres Sohnes erleichterte die Frau auf vielerlei Weise. Zunächst litt sie nicht mehr unter dem schmerzlichen Verlust. Auch fühlte sie sich nicht mehr schuldig für ihre vergangenen Sünden der Baalsanbetung. Drittens hatte sie nicht mehr die Vorstellung, der Gott des Himmels sei ebenso rachsüchtig wie die phönizischen Götter. Und viertens machte sie sich keine Sorgen mehr über die Gegenwart Elias.

Hierin liegt eine Lektion über die Macht des Gebets und die Macht des Einen, der Gebet beantwortet und die Macht hat, Leben neu zu schenken. Darin liegt auch eine geistliche Lektion. Sind wir tot in Sünde, so ist Gott uns gnädig und gewährt uns seine Liebe und Vergebung. Bereuen wir, so empfangen wir Vergebung und ein neues Leben in Christus. Das Kind, das Elia von den Toten auferweckte, ist ein treffendes Beispiel dafür, was Christus in deinem Leben tun kann.

Stellt euch ihre Freude vor! Anstatt Tränen der Trauer weinte sie nun Tränen der Freude. Das Herz der Witwe floss über und ihre Gedanken lenkten sie zurück zu Elia und seinem Gott. „Und die Frau sprach zu Elia: Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist, und des Herrn Wort in deinem Munde ist Wahrheit.“ 1 Könige 17,24.

Zwar wusste sie dies vorher auch, doch der Verlust ihres Sohnes ließ sie zweifeln. Das Vertrauen der Witwe in Gott war erneuert und gestärkt durch die Auferweckung ihres Sohnes. Ihr Glaube wurde erweckt und sie anerkannte Elias prophetische Aufgabe. Sie übergab sich selbst den Anweisungen des Wortes Gottes durch den Propheten. Nun war sie eine Gläubige und Anbeterin des wahren Gottes Israels. Nicht länger verehrte sie Baal.

Denkt daran, all das geschah in Zarpat, einer Grenzstadt Zidons. Die Witwe hatte Elias Anwesenheit geheim gehalten. Nicht einmal die wunderbare Vermehrung des Mehls und des Öls war bekannt geworden. Hätten andere Elias Anwesenheit entdeckt, so hätte auch Ahab ihn entdeckt.

Elia trachtete nicht nach irdischem Lob. Er wollte lieber Gutes tun, als dafür bekannt zu sein. Und scheinbar bemerkten die Einwohner Zarpats nichts Ungewöhnliches beim Haus der Witwe. Vielleicht wohnte sie am Ende einer unbedeutenden Straße, wo nur wenige Menschen vorbeikamen. Vielleicht hatte sie auch einen Sichtschutz wie z.B. eine Hecke oder einige Bäume, die spähende Augen fernhielten. Wir wissen nicht wie, aber Elia blieb verborgen und unerkannt in Zarpat. Selbst die Auferweckung des Toten zog keine Aufmerksamkeit auf sich. Es waren persönliche Schmerzen und persönliche Freuden. Es wäre zu gefährlich gewesen, dies mit anderen zu teilen.Gott schützte Elia davor, entdeckt zu werden, solange er es für notwendig hielt, die verheerende, tödliche Dürre anhalten zu lassen.

In Gottes Vorsehung wird er auch jene bewahren, die in unserer Zeit dem Abfall im Land entgegentreten. Er wird sein treues Volk, den dritten Elia, nutzen, um den Verlorenen den Weg der Erlösung zu lehren, selbst wenn dies Verfolgung um der Gerechtigkeit willen bedeutet. Sein Volk mag sich zeitweise an einsamen Plätzen verbergen müssen.Es mag in fremde Länder ziehen müssen. Es mag in unbekannten Umständen leben müssen, Gott aber weiß wo es sich befindet und wacht mit besonderer Fürsorge über ihm. Inmitten des nahezu allumfassenden Abfalls wacht er über dem wahren Israel. „Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.“ Psalm 121,4. Das ist unser Gott, meine Freunde. Ihm entgeht nichts. Er ist immer da und wacht stets. Er lässt die treuen Seelen, die aufrichtig seinen Willen tun wollen, nie im Stich.

So war es auch bei Elia. Gott sorgte stets für ihn – ob am Bach Krit durch die Raben oder durch die Fürsorge und Gastfreundschaft der Witwe. Alle befanden sich unter Gottes Anweisungen und gehorchten ihm. Meint ihr, Gott kann dies auch heute bewirken? Ich glaube schon. Meint ihr, Gott wird das für euch tun? Ich bin gewiss. Wenn ihr dies auch glaubt, braucht ihr die Zukunft nicht zu fürchten, auch nicht die Trübsal, die auf diese Erde kommt. Ihr braucht euch nicht vor Verfolgung oder staatlicher Unterdrückung zu fürchten. Verrichtet einfach euer Werk und passt euch den Umständen an. Ihr mögt zeitweise euer Werk im Geheimen tun und euch vor den bestehenden Mächten verbergen müssen. Doch Gott wird euch immer versorgen, denn Gott hat verheißen: „Der wird auf Höhen wohnen, Felsenfesten sind seine Burg; sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser versiegt nie.“ Jesaja 33,16.

Freunde, wollt ihr nicht dem Rat des Propheten folgen? Oder wollt ihr einfach ignorieren, was der Prophet sagt, und euer Leben zu gestalten, wie es euch gefällt? Viele Christen möchten zwar die Wohltaten und Segnungen Gottes empfangen, möchten aber nicht dementsprechen leben bzw. wandeln. Wenn ihr wirklich das ewige Leben erhalten möchtet, wenn ihr wirklich die Sünde überwinden möchtet, wenn ihr tatsächlich der dritte Elia werden möchtet, so müsst ihr dem Rat der Propheten folgen und ihm gehorchen. Und in diesen letzten Tagen hat Gott uns inspirierte Anweisungen gegeben. Befolgen wir sie? Oder weichen wir den dazugehörigen Opfern aus?

Es gibt noch etwas über den Tod des Kindes zu sagen. Gott ließ dies zu, um den Glauben der Frau an ihn zu vertiefen. Elia sollte sie bald verlassen. Indem sie durch dieses Tal des Kummers und Leides ging, war die Auferweckung des Kindes ihr umso freudiger und ihr Vertrauen auf Gott tiefer und stärker. Sie war völlig erfüllt von Gott und sollte seine Liebe nie mehr anzweifeln. Sie würde weiterhin den Gott Israels anbeten und ihm gehorchen, auch nach der Abreise des Propheten.

Glaubt ihr dem Propheten, auch wenn er nicht länger unter uns ist? Könnte einer der Gründe, warum Gott uns durch Kummer in diesem Leben gehen lässt, ein tieferes Verständnis Gottes sein? Ich bin überzeugt davon. Gott lässt Schmerz und Kummer zu, damit wir uns noch fester an ihn halten. Kummer ist manchmal das beste Mittel, um unser Vertrauen und unseren Glauben an Gott zu vertiefen.

All dies geschah, während Elia sich im Exil im Ausland befand. Auch wir sind Fremdlinge in einem anderen Land. Diese Erde ist nicht unsere Heimat. Doch wir müssen hier in dieser stets gottloser werdenden Welt leben. Elia wurde von den Mächten der Erde verfolgt und musste sich verstecken. Gott aber nutzte diese Zeit des Versteckens, um der gefallenen phönizischen Frau wunderbare Lektionen über einen liebenden Gott zu lehren, der ihr Erlösung schenken würde. Außerdem lehrt er auch uns dadurch. Sind wir Teil des letzten Elias der Geschichte, so werden wir ähnliche Erfahrungen haben.

Elia war ein Mann des Gebets und damit auch ein Mann der Macht. Ihr könnt die gleiche Macht wie Elia haben, wenn ihr Gott anhaltend darum bittet. Um die Grundsätze des dritten Elias zu erfüllen ist dies unabdingbar.

Freunde, wollt ihr Teil des dritten Elias sein? Möchtet ihr ein Leben wie Elia führen? Möchtet ihr seine Macht bei Gott? Dann folgt dem Ruf Gottes, euer Leben in Übereinstimmung mit dem Leben des Propeten zu bringen. Tut dies noch heute. Ihr mögt nicht die direkte Inspiration der damaligen Propheten haben. Doch was Gott braucht sind Menschen, die ihn von ganzem Herzen lieben und die Verlorenen so lieben, wie er es tut. Wenn ihr eine Herzenslast für Menschenseelen habt, wird euer Eifer mit Verstand sein und ihr werdet keine Mühe scheuen, eure Mitmenschen zu retten.

Lasst uns beten: Unser himmlischer Vater, wir sind so dankbar für die Geschichte Elias. Danke für die darin enthaltenen Lektionen und wichtigen Anweisungen für unsere Zeit. Bitte befähige uns, eine ähnliche Ausdauer und Ernsthaftigkeit im Gebet zu entwickeln. Du bist heute ebenso wie damals dazu bereit, Wunder zu wirken. Wir haben jedoch keine Macht, weil wir nicht in Glauben und ernstem Gebet handeln. Bitte stärke unseren Glauben und unser Gebet, Vater. Mögen wir unsere Herzen stets dem Meister zuwenden. Mögen wir stets allen Menschen, die wir finden können, dienen. Erhalte uns in deiner Treue bis Jesus in den Wolken der Herrlichkeit kommt. Im Namen Jesu, Amen.